„Das Familien Schachbrett -
 Ein multikultureller Therapieansatz zur Erkundung von Familienwerten und Familiensystemen“

Mit Dr. Sandra Neil und Dr. Robert Silverberg

08.-09.11.2013

 



In diesen zwei sehr mitreißenden Tagen lernten die TeilnehmerInnen nicht nur die Technik der Aufstellung am Schachbrett kennen, sondern erhielten auch einen wunderbaren Einblick in den Therapie-Ansatz von Virginia Satir.

In Dreiergruppen erinnerten wir uns an Wendepunkte in bestimmten Phasen unseres Lebens und stellten danach, unbewusst geleitet, die gewünschten Schachfiguren auf das Brett. Fragen nach Distanz/Nähe, Familienmustern, Wahl der Figuren und deren symbolische Bedeutung aber auch nach fehlenden Stücken machten die Aufstellung lebendig und emotional tiefgehend.

Im Rahmen einer Fünf-Generationen-Aufstellung wurde die Komplexität, die Gefahren von Geheimnissen und hinderlichen Kommunikationsstilen (sog. „stances“), aber auch die Fülle an familiärem Reichtum und die Kraft der Versöhnung bewusst gemacht.

Ergänzend dazu stellten Sandra und Bob das Grundkonzept des SATIR-Modells vor, brachten u. A. wesentliche Aspekte wie die „five freedoms“ (deren Widererlangung ein essentielles Ziel der Therapie ist), Entwicklungsstadien einer Beziehung, Triangulation in der Eltern-Kind-Beziehung sowie einige Fallbeispiele aus deren langjähriger Praxis.

Dieser Workshop ermutigte die TeilnehmerInnen, die Schachbrett-Technik in deren therapeutischen Alltag einzubauen, machte aber auch sehr neugierig auf „mehr“.

Umso schöner ist es, dass wir nächsten Herbst 2014 die Möglichkeit haben werden, das komplette Therapiekonzept von Virginia SATIR in einem fünftägigen Workshop kennenzulernen. Mit diesem Teilnahmezertifikat wird es gestattet sein, offiziell diese Therapiemethode anzuwenden.

 

Sinnige und sonnige Zitate:

„ Wir begegnen uns in Gleichheit und wachsen an unseren Unterschieden.“

„Intimität ist immer die Balance zwischen Nähe und Distanz.“

„Jede Veränderung in der Familie wirkt sich in den weiteren Generationen aus.“

„Lernen ist nur möglich, wenn wir lachen, aufgeregt sind und lieben!“

„ Es ist besser, eine junge Alte zu sein, als eine alte Junge!“

 

  
Annette Wallisch-Tomasch, Mag. Dr.

 

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