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Mindsight ist ein Begriff, den Dr. Daniel Siegel bereits in den 80er Jahren erfand, als er als Psychiater in Ausbildung feststellte, dass seine ProfessorInnen weder empathisch mit ihren PatientInnen, noch mit ihre Studierenden umgingen. Er war fasziniert davon, dass es möglich war, dass MedizinerInnen und speziell PsychiaterInnen es nicht schafften, den Geist (=Mind) der Menschen, mit denen Sie arbeiteten, zu sehen bzw. zu erkennen (=Sight). Mindsight meint also sprichwörtlich, den Geist einer anderen Person zu erblicken.

In den darauffolgenden Jahren entwickelte Dr. Siegel deshalb Techniken, die es Menschen erlauben, ihre eigene Innenwelt besser zu verstehen, mehr Empathie für andere zu verspüren und so mehr Integration zu erreichen. Integration ist das Ergebnis von Mindsight und meint nach der Lesart Dr. Siegels, sich selbst besser zu verstehen, die Unterschiede zwischen Menschen zu respektieren, Verbindungen zwischen ihnen zu fördern und auf neurologischer Ebene die unterschiedlichen Fähigkeiten der beiden Hemisphären des Gehirns zu verknüpfen. Dies ist nach seiner Auffassung der Schlüssel zu sicheren Bindungen zwischen Eltern und ihren Kindern, zu Wohlbefinden in sämtlichen menschlichen Beziehungen und die Grundlage für gelungene Selbstregulation.

Von 14. – 17. Oktober wird Dr. Daniel Siegel Berlin beehren, die Grundlagen von Mindsight erklären und in einem Workshop systematisch Techniken erarbeiten, die Mindsight und Integration ermöglichen. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung werden die Gastvorträge von Dr. Gunther Schmidt zu Mindsight und Embodiment und von Dr. Tania Singer zur Bedeutung von sozialen Neurowissenschaften sein.

 

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