Symposium: Maßgeschneidert sozialräumliches Arbeiten im Jugendbereich am Beispiel der Stadt Graz



In Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Graz, dem Institut für Familienförderung, dem Institut für Kind, Jugend und Familie, Jugend am Werk und dem Pflegeelternverein Steiermark.

Am 30.11.2012 fand in der Akademie für Kind, Jugend und Familie in Graz das Symposium zum Thema „Maßgeschneidert sozialräumliches Arbeiten im Jugendbereich am Beispiel der Stadt Graz“ statt. Mehr als 150 TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der sozialen Arbeit reisten aus ganz Österreich an, um mehr darüber zu erfahren, wie und warum das sozialräumliche Konzept in der Jugendarbeit der Stadt Graz funktioniert und wo mögliche Fallen aber auch Chancen dieses Fachkonzeptes liegen könnten.

Der Vormittag war geprägt vom sowohl fachlich-inhaltlich, als auch sprachlich beeindruckenden Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Hinte, dem „Vater der Sozialraumorientierung“. Dieser kam extra aus Duisburg angereist um in Graz einem breiten Publikum das grundsätzliche Konzept der Sozialraumorientierung, sowie seinen breiten Erfahrungsschatz in der Arbeit mit diesem Konzept zugänglich zu machen.

Danke des Vortrags von Frau Edith Sandner-Koller, welche neben der Leitung des Jugendamtes Graz-Südost auch die Projektleitung Sozialraumorientierung in Graz inne hat, wurden den TeilnehmerInnen auch Einblicke in die sozialraumorientierte Arbeit in der Stadt Graz sowie deren strukturelle Änderungen im Zuge des Pilotprojektes gewährt.

In der Publikumsdiskussion, welche sich im Anschluss an diese beiden Fachvorträge ergab, wurde auch den anwesenden kritischen Stimmen Gehör geschenkt und die Vortragenden standen im Plenum für Fragen zur Verfügung.

Am Nachmittag wurden von den LeiterInnen der vier Sozialräume der Stadt Graz in Kooperation mit den KoordinatorInnen der Schwerpunktträger Workshops zu vier verschiedenen praxisrelevanten Themen angeboten. Diese waren teilweise durch sehr kritische, aber wertvolle Wortmeldungen, wie auch interessierte Fragen von Seiten der TeilnehmerInnen geprägt. Als die angeregten Diskussionsrunden unter Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit dann beendet werden mussten, konnte im anschließenden sozialräumlichen World Cafe noch weiter diskutiert werden bzw. hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit sich über die Outputs der jeweils anderen Workshops zu informieren und mit den ReferentInnen in Austausch zu gehen.

Den Abschluss dieses vielseitigen Symposiums bildete die Abschlussrede der Leiterin des Amtes für Jugend und Familie in Graz, Frau Mag.a Ingrid Krammer. Mit dieser gelang es ihr dem Publikum eine sehr treffenden Zusammenfassung des Tages zukommen zu lassen.

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal bei allen Mitwirkenden herzlich für ihren Beitrag bedanken und hoffen, dass wir den TeilnehmerInnen die sozialräumlich orientierte Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Graz über die Stadtgrenze hinaus bekannt machen konnten.

 

 

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